Ludwig van Beethoven hatte bereits in jungen Jahren ein großes Problem.
Er konnte kaum noch hören! Er behalf sich indem er immer lautere Musikinstrumente in Auftrag gab.
Er schob sich sogar ein Holzstück vom Klavier in die Mundhöhle um so die Töne besser wahrnehmen zu können.
Er hätte wohl alles für moderne technisierte Musikinstrumente gegeben.
Richard Wagner hingegen setzte andere Prioritäten. Ausgestattet mit Genialität und dem Hang zum
Gigantismus, war er ein Marketingstratege. Vermutlich hätte er das Internet geliebt und die gigantischen
Shows von Bands wie Kiss<, Genesis oder Metallica hätten beflügelt - oder war es am Ende umgekehrt?
Ganz abgesehen von der beträchtlichen Lautstärke - immerhin überschreitet ein Orchester bei den
Wagner-Festspielen mühelos die 120 db-Grenze - scheint es Parallelen in den künstlerischen Begehrlichkeiten zu geben.
Was wäre passiert wenn sich Wagner und Queen begegnet wären? Was hätten Menschen wie Beethoven, Strauss,
Gershwin und Tschaikowsky gemeinsam mit AC/DC, Billy Joel, Meat Loaf oder Van Halen musikalisch schaffen können?
Auch wenn diese Fragen nie beantwortet werden können, am 30. August 2008 wird man einen Eindruck davon bekommen, was zeitlose
Kompositionen auszeichnet und was sie so beliebt gemacht hat.
Dies ist die Inspiration von BAROCKTAIL "Symphonic Crossroads" - Bedeutende Scheidewege oder Kreuzungen bahnbrechender
Kompositionen und Harmonien. Die immer schon bestehende Verbindung von klassischer und moderner "Rock"-Musik -
denn wer zweifelt ernsthaft daran, daß Mozart ein "Rockstar" war?
So ergibt das Veranstaltungskonzept eine bunte, "ba"rockige Mischung aus dem Besten was die Musik an kommerziellen Hits hervorgebracht hat.
Rocksongs mit Klassik unterlegt und umgekehrt, aber auch die angesprochenen Fusionen bei denen Klassik und Rock nahezu zeitlos miteinander verschmelzen.